Sehenswürdigkeiten

Der Marktplatz

marktplatz

Der Marktplatz ist ein kleines kunstgeschichtliches Kabinettstück mit den schönsten unter den vielen, über die Stadt verstreuten Patrizierhäusern. Gegenüber vom Alten Rathaus steht der prächtige Renaissancebau „ZUM WOLF“, heute das Hotel Well. Diese Schöpfung der bedeutenden Wittlicher Steinmetz-Architekten Conrad und Sebastian Wolf, Ende des 17. Jahrhunderts, wurde für den ersteren als Wohnhaus erbaut. Daneben ein schlichter Barockbau des 18. Jahrhunderts, das ehemalige Haus Neuerburg (grünes Gebäude).

Altes Rathaus

rathaus

Das ALTE RATHAUS, ein imposanter, nach dem Stadtbrand von 1647 errichteter Renaissancebau; 1922 durch eine stilgleiche Seitenfassade verlängert. Für die Fenster im Treppenhaus schuf G. Meistermann die Glasgemälde „Die Apokalyptischen Reiter“ zur Erinnerung an die Kriegszerstörungen. Im Alten Rathaus befindet sich heute die städtische Galerie für Moderne Kunst.
Öffnungszeiten: Di – Sa 11.00 – 17.00 Uhr / So & Feiertage 14.00 – 17.00 Uhr

Alte Posthalterei

Posthalterei

Das stattliche Barockgebäude auf der Längsseite des Marktplatzes wurde als POSTHALTEREI 1753 von der Posthalterfamilie Fier errichtet. Sie diente bis 1854 als Poststation für die Thurn & Taxis’sche Postroute Koblenz – Wittlich – Trier.

Synagoge

synagoge

Aus der Wittlicher Synagoge von 1910 wurde 1976 eine neue Kultur- & Tagungsstätte. Neben kulturellen Veranstaltungen und Wanderausstellungen ist die ständige Ausstellung „Jüdisches Leben in Wittlich“ zu sehen. Zum 100jährigen Bestehen wurde die Synagoge in den Jahren 2009/10 aufwendig restauriert.
Öffnungszeiten: Di – So 14.00 – 17.00 Uhr, Mi 9.30 – 12.00 Uhr

Stadtpark

stadtpark

Im Stadtpark finden Sie sechs moderne Skulpturen; entstanden 1989 und 2003 bei den internationalen Wittlicher Bildhauersymposien. Weitere Skulpturen finden Sie in der Innenstadt.

Barockkirche St. Markus

markus

St. Markus – Die Pfarrkirche wurde in den Jahren 1709-1723 von Hofbaumeister Ph. Joh. Honorius Ravensteyn als dreischiffige Hallenkirche in frühbarocker Form erbaut. Der Hochaltar stammt aus der Dominikanerkirche in Koblenz. Chorgestühl und Seitenaltäre sind reich verzierte Schnitzarbeiten des 18. Jahrhunderts.

Türmchen

turmchen

Das „Türmchen“ ist der ansehnlichste Rest der auf 1317 zurückgehenden Stadtbefestigung. Als Teil der ehemaligen Burgtoranlage diente der Bau als Wächterwohnung. Der zweigeschossige Putzbau auf etwa quadratischem Grundriss trägt eine geschweifte Haube. Die sandsteingerahmten Fenster an der Feldseite wurden erst im 19. Jahrhunderts eingesetzt. Das kleinere Fenster über dem Eingang ist älter. An der Ostseite ein ehemaliges Guckloch in Form einer Löwenfratze und ein kleines Pietà-Relief. Das Schaftkreuz an der Seite wurde um 1970 anstelle des alten Burgtorkreuzes aufgestellt. Das ehemals nach Wengerohr aufgestellte Kreuz wurde 1703 von Bernhardt Otto gestiftet. Auf dem Schaft der hl. Bernhard als Namenspatron des Stifters.

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